Bettina Jensen

Die aus Hamburg stammende Sopranistin studierte in Berlin bei Professor Norma Sharp an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler".
Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, erhielt viele Stipendien und unter anderem den Hanns-Eisler-Preis.


Schon während des Studiums sang Bettina Jensen an vielen Opernhäusern, u. a. an der Staatsoper Unter den Linden die Gorgo (Des Esels Schatten), am Theater Klagenfurt die Servilia (La clemenza di Tito) und an der Komischen Oper Berlin die Erste Dame (Zauberflöte) und die Agathe (Freischütz). 1999 folgte sie einem Engagement an das Theater Luzern. Dort sang sie mit großem Erfolg die Partien der Agathe (Freischütz), der Donna Anna (Don Giovanni) und der Governess (The turn of the screw).

 

Von 2002 bis 2007 konnte sie an der Komischen Oper Berlin mit namhaften Regisseuren und Dirigenten das Repertoire der großen Fachpartien erweitern. Dazu gehören Marie (Verkaufte Braut), Gräfin (Hochzeit des Figaro), Micaela (Carmen), Rosalinde (Fledermaus) sowie Hanna Glawari (Lustige Witwe). Auch als Agathe und Donna Anna feierte sie an diesem Opernhaus große Erfolge.
Gastspiele führten Bettina Jensen u. a. an Opernhäuser in Wiesbaden, Essen, Leipzig, Bremen, Kiel, Basel, Hannover, Kassel, Tel Aviv Opera, Hongkong, Berlin sowie an das Teatre del Liceu in Barcelona.

 

Im Februar13 gründete Bettina Jensen mit der Harfenistin Ronith Mues, welche die Soloharfenistin des Berliner Konzerthausorchesters ist, das DuoBerlin.

 

Höhepunkte der jüngeren Zeit waren ihr Rollendebüt als Ariadne in „Ariadne auf Naxos“ am Theater Bern (2014), wohin sie auch 2016 für die Operette „Das weiße Rössl“ wieder zurückkehrte. 2017 steht u.a. ihr Debüt als Elettra in Mozarts Idomeneo in einer konzertanten Aufführung mit dem City of Birmigham Symphony Orchestra unter Mirga Grazynité-Tyla auf dem Programm.


Ihr Repertoire umfasst nun auch Partien wie Leonore/Fidelio; Senta/Der Fliegende Holländer; Elisabeth/ Tannhäuser; Elsa/Lohengrin und Marschallin/Rosenkavalier.