Florian Spiess

 

Seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte der Tiroler Bassist Florian Spiess im Chor der Wiltener Sängerknaben, bevor er von 1990-1994 Sopransolist bei den Wiener Sängerknaben war. Nach einem Meisterkurs bei KS Robert Holl absolvierte Florian Spiess sein Studium bei Karlheinz Hanser an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.


2005 war er auch Stipendiat der deutsch-österreichischen Richard-Wagner-Stiftung.


Zwischen 2006-2008 wurde der junge Bassist u.a. von  KS Brigitte Fassbaender als 1. Soldat in Richard Strauss "Salome" an das Tiroler Landestheater, als Osmin in Mozarts "Entführung aus dem Serail". zu den Operfestspielen Heidenheim, und von Eva Wagner-Pasquier für die Teilnahme an der Académie des Festivals von Aix-en-Provence ausgewählt. Als Basssolist wirkte er im Rahmen der Innsbrucker "Festwochen für Alte Musik" bei dem das Projekt "Dresden Surround“ und als Ensemblemitglied in Telemanns "Der geduldige Socrates" mit. Diese Produktion führte ihn unter anderem an die Deutsche Staatsoper Berlin. Weiters sang er die Rolle des Bonzo in der indischen Erstaufführung der "Madame Butterfly" in Mumbai, sowie bei der "Kammeroper Schloss Rheinsberg" den Osmin.


Als Ensemblemitglied des Linzer Landestheaters 2009/10 sang Florian Spiess u.a. Silvano (Cavalli: „La Calisto), Figaro, Crespel, Hermann und Schlemihl in "Hoffmanns Erzählungen", und Jupiter in "Platée".

 

2010-2012 ging er an die Volksoper Wien und war dort in Opern wie "Die Zauberflöte", "Tosca" und "Turandot" oder „Rigoletto“ zu erleben.


Die Spielzeit 2012/13 führte Florian Spiess mit einem Festvertrag an das Volkstheater Rostock. Dort überzeugte der junge Künstler vor allem als Sarastro in der „Zauberflöte“, als Doktor Bartolo in Rossinis „Il Barbiere di Siviglia“, als Zaccaria in Verdis „Nabucco“, ebenso wie in der Basspartie des Verdi-Requiems. Mit einem Gastvertrag kehrte er auch an die Volksoper Wien zurück.


Vom 2013-15 gehörte er zum Ensemble der Hamburgischen Staatsoper und sang dort Partien wie Raymondo in Händels »Almira«, Zuniga in »Carmen«, Pfarrer/Dachs in »Das schlaue Füchslein« und Sprecher/Zweiten Geharnischten in »Die Zauberflöte«. Biterolf in "Tannhäuser" und Colline in "La Bohème". Darüberhinaus übernahm er auch als Gast am Volkstheater Rostock weiterhin die Partie des Zaccaria. Mit „Almira“ war Florian Spiess im Sommer 2014 unter Alessandro De Marchi auch wieder bei den Innsbrucker „Festwochen für Alte Musik“ zu hören.

 

2015 sang er u.a. mit der Lautten Compagney die Partie des Sarastro in der Zauberflöte in Würzburg und Bad Lauchstädt und kehrte als Banquo (Macbeth) nach Heidenheim zurück.


2015/16 gastiert er in der Kinderoper der Hamburgischen Staatsoper als Robert, der Schornsteinfegermeister in Brittens der kleine Schornsteinfeger, als Basilio (Barbiere di Siviglia) unter Markus Bosch in Heidenheim, als Timur (Turandot) am Tiroler Landestheater Innsbruck und als Bellone und Alvar in „Les Indes Galantes“ von J. Ph. Rameau  am Staatstheater Nürnberg.