Matteo Macchioni

 

Der in Sassuolo (Modena, Italien) geborene junge Tenor Matteo Macchioni erhielt bereits sehr früh Musikunterricht. Nach Abschluss seines Klavierstudiums widmete er sich ganz dem Gesang.


2008 war er der jüngste Tenor, der je das Finale des Pavarotti-Wettbewerbs erreichte. Dort hörte ihn Carlo Bergonzi und unterstützte ihn sehr auf seinem weiteren Weg. 2012 war er dann auch Finalist beim Internationalen Toti dal Monte Gesangswettbewerb.


Nach seinem Erfolg in der italienischen Casting Show „Amici“ und einigen weiteren TV-Auftritten, bot man ihm schon bald diverse Fernsehshows an, u.a. ebenfalls 2012, eine Sendung mit dem Titel „Mozart a modo mio“, gefolgt von „Wagner a modo mio“.


Sein Operndebüt gab Matteo Macchioni 2010 in Salerno als Nemorino in „L'Elisir D'amore" unter Daniel Oren. In den Jahren danach folgten eine Reihe weiterer wichtiger Partien: Ernesto in Donizettis „Don Pasquale“ beim „Trapanese July Musical“ Festival, eine Reihe von Konzerten in Brasilien, der Turkei, der Slowakei und der Tschechischen Republik, ebenso wie der Conte di Almaviva beim Internationalen Festival von Stresa, Goro in Puccinis „Madama Butterfly“, an der Seite von Daniela Dessi und Fabio Armiliato, sowie Basilio in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ und als Graf Almaviva in „Il Barbiere di Siviglia“ am Teatro Carlo Felice in Genua.
Nach seiner erfolgreichen Teilnahme an der „Rossini-Akademie“ unter Maestro Alberto Zedda, wurde der junge Tenor eingeladen, sein Debüt im Rossini-Opern-Festival in Pesaro in „Il Viaggio a Reims“ zu geben, wohin er seither regelmäßig zurückkehrt.


In den folgenden Jahren war Matteo Macchioni als Almaviva am Teatro Verdi in Padua und am Teatro Bicentenario in León (Mexico), als Abate di Chazeuil („Adriana Lecouvreur“) in Como, Pavia, Cremona und Sassari, in Billy Budd am Teatro Carlo Felice, sowie als Don Ottavio in Mozarts „Don Giovanni“ in Vizenca, beim Rossini Festival in Pesaro in “La Gazza Ladra” zu hören. In der Spielzeit 2015/16 stand er in Le Nozze di Figaro in Como, Brescia, Cremona und Pavia, und gab sein Debüt als Ramiro (La Cenerentola) in einer Neuproduktion an der Oper Leipzig.


2016/17 kehrte er als Ramiro in der Wiederaufnahme von La Cenerentola an die Oper Leipzig zurück und gastierte in derselben Rolle an der Oper Florenz. An der Semperoper Dresden debütierte er als Almaviva in „Il Barbiere di Siviglia“. Weiters verkörpert er den Monsieur le Bross in Donizettis "Olivo e Pasquale" in Bergamo und gab sein Debüt am Teatro alla Scala di Milano als Isacco in „La Gazza Ladra“ unter Riccardo Chailly. Bei den Bregenzer Festspielen stand er als Aronne in „Mosè in Egitto“ auf der Bühne.


Engagements für die Jahre 2017 und 2018 umfassen u.a. den Almaviva in Rovigo, am Königlich Dänischen Opernhaus in Kopenhagen, und Ramiro an der Welsh National Opera in Cardiff.