Michael Baba

 

In Potsdam geboren, studierte Michael Baba Gesang an der Hochschule „Hanns Eisler“ in Berlin.

Erste Engagements führten ihn ans Opernstudio der Semperoper Dresden, nach Schwerin und Mannheim. Festengagements in Münster, am Metropoltheater in Berlin (unter der Intendanz von René Kollo) und am Gärtnerplatztheater in München gaben ihm Gelegenheit, sich ein breites Repertoire zu erarbeiten (Tamino/„Die Zauberflöte“, Maler und Neger/„Lulu“, Narraboth/„Salome„, Baron Kronthal/„Wildschütz“, Herzog/„Nacht in Venedig“, Symon„Bettelstudent“, Hoffmann /„Hoffmanns Erzählungen“, Tom Rakewell /„Rake`s Progress“, Gouverneur, Vanderdendur und Ragotsci /„Candide“ sowie Lucio in Wagners „Liebesverbot“).

 

Schon sehr bald wechselte er ins jugendlich-dramatische Fach und sang Partien wie Max/„Freischütz", Erik/„Der Fliegende Holländer“, Hans/„Verkaufte Braut“ in Dessau, Koblenz, Chemnitz, Graz, St. Gallen, an der Volksoper Wien und am Opernhaus Graz.

 

Auf dem Konzertsektor machte sich Michael Baba früh einen Namen mit Werken wie: Beethovens 9. Symphonie, „Christus am Ölberg“, Haydns „Jahreszeiten“, Honeggers „König David“ oder Mahlers „Lied von der Erde“.

Bei den Tiroler Festspielen in Erl unter Gustav Kuhn debütierte er in vielen Partien des Heldentenor-Repertoires: Parsifal, Siegmund/ „Walküre“, Stolzing/„Meistersinger“, Tristan, Siegfried („Siegfried“ und „Götterdämmerung“).

 

Es folgten viele weitere große Partien des dramatischen Fachs: Matthias Freudhofer /„Evangelimann", und Pedro in D`Alberts „Das Tiefland“ an der Wiener Volksoper, Florestan „Fidelio“ in Guadalajara/Mexiko und an der Badischen Staatsoper Karlsruhe, Erik/„Der Fliegende Holländer“ an der Oper Leipzig; Kaiser/„Die Frau ohne Schatten“ am New National Theatre Tokyo, König Kreon in Aribert Reimanns Oper "Medea" an der Oper Frankfurt, Tichon in „Katja Kabanowa“ in Maastricht, die Titelpartie in „König Kandaules“ (A:Zemlinsky) am Teatro Massimo in Palermo, Tristan an der Oper Toronto und an der Novaya Opera in Moskau.

 

 

Michael Baba hat mit Dirigenten wie Johannes Debus, Sascha Götzel, Leopold Hager, Will Humburg, Lothar Koenigs, Gustav Kuhn, Jan Latham-König, Jun Märkl, Marc Piollett, Christof Prick, Peter Schneider, David Stahl, Johannes Wildner und mit Regisseuren wie Peer Boysen, August Everding, Johannes Felsenstein, Claus Guth, Harry Kupfer, Marco Maria Marelli, Georg Quander, Michael Quast  und Nicola Raab gearbeitet.

 

Von 2014-2016 war er Ensemblemitglied am Staatstheater Mannheim und sang dort u.a. Max („Der Freischütz“), Parsifal, Herodes („Salome“), und Fritz („Der Ferne Klang“).

 

2016 gab Michael Baba sein Rollendebüt als „Otello“ beim Festival Oper Burg Gars und als „Tannhäuser“ am Theater Vorpommern. 2016 und 2017 gastierte er mehrfach an der Bayerischen Staatsoper München als Erster Geharnischter in „Die Zauberflöte“ und als Cover für „Tannhäuser“. Derzeit gastiert er als „Herodes“ am Staatstheater Saarbrücken.