Philipp Kapeller

 

 

Der junge Tiroler Tenor Philipp Kapeller erhielt seine erste Gesangsausbildung im Alter von zehn Jahren und sammelte erste Erfaharungen als Knabensolist bei Konzerten und Messen. Darüber hinaus, bekam er dort Klavierunterricht und lernte Posaune.

Nach einem Vorbereitungsstudium am Tiroler Landeskonservatorium studierte er von 2008 bis 2013 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Karlheinz Hanser, und Charles Spencer-Smith.

Philipp ist Preisträger des nationalen Musikwettbewerb Gradus ad Parnassum, bekam einen Sonderpreis für die beste Interpretation von Barockmusik und war 2013 Finalist beim Ersten Internationalen Otto Edelmann Wettbewerb in Wien. Als Teilnehmer der Académie Mozart 2016 des Festivals von Aix-en-Provence, wurde er dort mit dem Preis der Freunde des Festivals ausgezeichnet.

 

Sein Operndebüt gab er 2010 in Alicante/Spanien, in einer Produktion der Yewoon Opera Group, als Monostatos in Mozarts „Zauberflöte“. 2011 sang er im Rahmen der internationalen Bachtage in Zürich eine szenische Aufführung der Bachkantate „Herkules am Scheidewege“ mit dem Bach Collegium Zürich. Im gleichen Jahr war er in der Kinderoper „Aladdin und die Wunderlampe“ von Nino Rota in der Wiener Staatsoper zu hören.

 

In den Jahren 2012 bis 2014 sang er im Schlosstheater Schönbrunn den Basilio in Mozarts „Le Nozze di Figaro“, den 1st Elder in einer szenischen Fassung von Händels Oratorium Susanna, den Alfred in J. Strauss` „Fledermaus“ und Ferrando in Mozarts „Cosi fan tutte“.

 

2013 konnte er als Spoleta in Puccinis „Tosca“ in einer halbszenischen Produktion in der Royal Philharmonic Hall in Liverpool unter der Leitung von Vasily Petrenko an der Seite von Bryn Terfel wertvolle Erfahrung sammeln.

 

Seit der Spielzeit 2014/15 gehört er dem Ensemble des Oldenburgischen Staatstheaters an, wo er u.a. Partien wie Fenton („Falstaff“), Hyllus in Haendels Oper „Hercules“, Camille de Rossillon („Die Lustige Witwe“), Lysander in Brittens „A Midsummernight’s Dream“ und Johan in „Cristina, Regina Di Svezia“ von Jacopo Foroni sang.

 

2016/17 wird er in Oldenburg u.a. Tonio in „La Fille du Régiment“ und den Prinzen in „Yvonne, princesse de Bourgogne“ von Philippe Boesmans, sowie bei den Seefestspielen Mörbisch den Stanislaus in Carl Zellers „Der Vogelhändler“ singen.