Dénise Beck - Biografie

Noch bevor die dänische Sopranistin Dénise Beck ihr Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien 2009 mit Auszeichnung abschloss, gab sie ihr Debüt an der Volksoper Wien als Komtesse Anastasia in der "Csardasfürstin" und am Salzburger Landestheater als „Blondchen“ in der „Entführung aus dem Serail“.

 

Weitere Engagements folgten unmittelbar: „Frasquita“ in „Carmen“ im Festival operklosterneuburg (Österreich), „Gretel“ in „Hänsel und Gretel“ (Humperdinck) in Bergen (Norwegen) und Dänemark, „Zerlina“ in „Don Giovanni“ bei Opera Hedeland (Dänemark), „Adele“ in „Die Fledermaus“ im Wintertheater Sotschi, „Papagena“ in „Die Zauberflöte“ bei den Bregenzer Festspielen, wo sie 2014 auch die Rolle der „Hirondelle“ in „L´Hirondelle de Faubourg“ verkörperte. Im selben Jahr war sie als „Amanda“ in „Le Grand Macabre“ von Ligeti am Opernhaus in Kopenhagen zu erleben.

2015 debütierte sie als „Fiordiligi“ in „Così fan tutte“ bei Opera Hedeland, außerdem war sie als „Pamina“ in „Die Zauberflöte“ am Opernhaus in Oslo und als „Leonora“ in „Maskarade“/Nielsen im Concertgebouw Amsterdam zu erleben.

 

Im Bereich der Neuen Musik arbeitete sie mit Künstlern wie Eir Inderhaug, Simon Steen-Andersen, Titus Engel, Nicolai Warsaae, dem Zafraan Ensemble und dem Eunoia Quintett zusammen. Im November 2016 verkörperte sie die Titelrolle in der Oper “La Douce” von Emmanuel Nunes an der Staatsoper Berlin.

 

Dénise Beck hat sich auch in der Barockmusik einen guten Namen gemacht: So führte sie sämtliche Passionen von Bach auf, u.a. im Dom zu Kopenhagen, ebenfalls im Repertoire sind Oratorien, Messen und der „Messias“ von Händel sowie verschiedene Kantaten. Im Juni 2016 sang sie im Kloster Neeresheim “Salve Regina” von Händel, im Januar 2017 war sie mit dem Holmens Barock-Ensemble in Kopenhagen zu erleben. Ostern 2017 sang sie die h-Moll-Messe im Dom zu Kopenhagen und im Musikverein Wien die “Bauernkantate”.

 

Die junge Sopranistin ist mehrfache Preisträgerin: „Junge Sängerin des Jahres“ (DK-2004), „P2 Talent des Jahres“ (DK-2011), 2. Preis des Richard Tauber Wettbewerbes (UK-2011), Sonning Talentpreis (DK-2012), Inga Nielsen Preis (DK-2012), Else Brems Preis (DK-2015), Axel Schiötz Preis (DK-2016) und den Aalborg Operapris (2017).

 

Dénise Beck hat u.a. mit Dirigenten und Regisseuren wie Michael Schönwandt, Marcus Stenz, Michael Boder, David Pountney und Kasper Holten gearbeitet. Auf der Bühne sang sie u.a. mit internationalen Stars wie Bo Skovhus (italienisches Liederbuch/Hugo Wolf), Johan Reuter, Stephen Milling und Susanne Resmark (Maskarade/Nielsen), Johannes Weisser (Don Giovanni/ Mozart) und Morten Frank-Larsen (Fête Galante/Schierbeck).

 

Höhepunkte der Spielzeit 17/18 sind u.a. die Rolle der „Anna“ in der neugeschriebenen Oper Brothers von Bjarnason im Rahmen des Programms als Europäische Kulturhauptstadt Aarhus, Konzerte mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, sowie - ebenfalls an der Danish National Opera in Aarhus - die „Adina“ in L’elisir d’amore. Weiters wird sie als „Sidi“ in Lulu von Kuhlau an der Königlichen Oper in Kopenhagen zu erleben sein und im Frühjahr 2018 mit dem Zafraan Ensemble das Musiktheater Whole Body Like Gone in Berlin und Basel uraufführen.