Große Romantik: Alexandra Reinprecht mit Orchesterliedern von R. Strauss und G. Mahler - 25.4.

Im April noch als Fürstin Fedora Palinksa in Kalmans „Die Zirkusprinzessin“ an der Wiener Volksoper zu erleben, singt Alexandra Reinprecht am 25. April mit der Beethoven Philharmonie im Casino Baden unter Thomas Rösner ausgewählte Orchesterlieder von Richard Strauss und Gustav Mahler. Ein besonderes Ereignis verspricht die Wiederentdeckung des polnisch-schweizerischen Romantikers Czeslaw Marek zu werden: Sein von polnischer Volksmusik inspirierter Liederzyklus „Ländliche Szenen, op. 30“ wird zum ersten Mal in Österreich aufgeführt.

Premiere: Wolfgang Stefan Schwaiger in „Die Soldaten“ in Köln - 29.4.

Anlässlich des 100. Geburtstages des Komponisten Bernd Alois Zimmermann bringt die Oper Köln sein 1965 in Köln uraufgeführtes monumentales Werk „Die Soldaten" in einer Inszenierung von Carlus Padrissa (La Fura Dels Baus) unter der musikalischen Leitung von François-Xavier Roth heraus. Wolfgang Stefan Schwaiger ist in dieser Produktion als Mary zu erleben. Premiere ist am 29. April. Weitere Vorstellungsdaten finden Sie hier.

Rollendebüt 1: Christoph Filler als Malatesta – ab 2.5.

  Der österreichische Bariton Christoph Filler gibt am 2. Mai sein Rollendebüt als Malatesta in Donizettis „Don Pasquale“ am Münchner Gärtnerplatztheater. In der Inszenierung von Brigitte Fassbaender übernehmen Michael Brandstätter (2.5.) und Oleg Ptashnikov (18.5.) die musikalische Leitung.

Rollendebüt 2: Philipp Kapeller als Ramiro – ab 5.5.

  Der junge Tiroler Philipp Kapeller wird nach Tonio in „La Fille du Régiment“ und Belmonte in „Die Entführung aus dem Serail“ am Staatstheater Oldenburg in einer weiteren großen Tenorpartie debütieren: Diesmal singt er den Prinzen Ramiro in Rossinis „La Cenerentola“ in der Regie von Axel Köhler, unter der musikalischen Leitung von Vito Christofaro. Premiere ist am 5. Mai; weitere Vorstellungen bis 20.5.

Zeitgenössisches: Dénise Beck in Basel und Sibiu – 3./4.5. und 24.5.

  Ganz im Zeichen zeitgenössischer Kunst steht der Mai für Dénise Beck: Am 3. und 4. Mai gastiert sie mit dem Berliner Zafraan Ensemble am Gare du Nord in Basel mit der Produktion „Whole Body Like Gone“.
Am 24. Mai singt sie mit dem Sibiu Philharomonic Orchestra die Uraufführung des Stückes: „Five Poems by Emily Dickinson“ von Marijm Simons.

Mozart: Matthias Hoffmann als Figaro an der Oper Köln – 16.5.

Der junge Bassbariton Matthias Hoffmann debütiert am 16. Mai an der Oper Köln als Figaro in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ in einer Inszenierung der französischen Regisseurin Emmanuelle Bastet, Am Pult steht Rubén Dubrovsky.

Liederabend: Sophie Rennert im Klavierfestival Ruhr – 16.5.

SophieRennertpiaclodi 022 150x150 Nach Mahlers Rückert-Liedern mit dem Wiener Jeunesse Orchester unter Marc Piollet widmet sich die junge Mezzosopranistin Sophie Rennert gemeinsam mit dem Tenor Ben Johnson und ihrem großen Förderer Graham Johnson beim Klavierfestival Ruhr am 16. Mai auf Schloss Herten Werken von Schubert, Schumann, Britten und Fauré.

Premiere: Unnsteinn Arnason als Raimondo in „Rienzi“ in Innsbruck – ab 19.5.

Am Ende seiner ersten Spielzeit als Mitglied des Ensembles des Tiroler Landestheaters Innsbruck ist der junge isländische Bass Unnsteinn Árnason ab 19. Mai als Raimondo in Wagners „Rienzi“ zu hören. Die Inszenierung liegt beim Intendanten des Hauses, Johannes Reitmeier, die musikalische Leitung bei Lukas Beikircher. Vorstellungen bis 7. Juli 2018.all.

Wiederaufnahme: Christoph Seidl als Komtur in Mozarts „Don Giovanni“ – 19.5.

Nach Baculus und Sarastro steht der junge österreichische Bass Christoph Seidl ab 19. Mai als Komtur in Mozarts „Don Giovanni“ auf der Bühne. Die Produktion, die nun auch erstmals im neu renovierten Gärtnerplatztheater gezeigt wird, wurde von Herbert Föttinger inszeniert. Es dirigiert der Chefdirigent Anthony Bramall.

Wiederaufnahme: Wolfgang Schwaiger und Matthias Hoffmann in „The Rape of Lucretia" – ab 22.5.

Matthias Hoffmann hatte schon 2016 als Collatinus in Brittens „The Rape of Lucretia“ an der Oper Köln großen Erfolg. In der Wiederaufnahme der Inszenierung von Kai Anne Schuhmacher am 22. Mai übernimmt diesmal der Bariton Wolfgang Stefan Schwaiger die Rolle des Junius. Am Pult steht Rainer Mühlbach.

Rarität: Sophie Gordeladze in Othmar Schoecks „Schloss Dürande“ – 31.5. und 2.6.

Gordeladze1 c Lasha Bakuradze 150x150 Sophie Gordeladze singt am 31. Mai und 2. Juni am Konzert Theater Bern die Rolle der Gabriele in Othmar Schoecks nun neu gefasster Oper „Schloss Dürande“ in einer konzertanten Aufführung. Der Berner Dichter Francesco Micieli hat das ursprüngliche Libretto mit Gedichten und Prosa von Eichendorff ersetzt, Mario Venzago adaptierte die Gesangsstimmen. Ein spannendes Experiment, das dieses „geheime Hauptwerk“ Schoecks neu aufbereitet.

Premiere: Johannes Wildner dirigiert Mozarts „Idomeneo“ in Vilnius – 31.5. und 2.6.

Johannes Wildner, bekannt für seinen Wiener Mozartstil, wurde eingeladen, die musikalische Leitung der Neuproduktion von Mozarts „Idomeneo“ in der Regie von Graham Vick an der Litauischen Nationaloper in Vilnius zu übernehmen. Premiere ist am 31. Mai, eine weitere Vorstellung am 2. Juni.